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DESIGN-KURATION

Kuration & Ausstellungen Mode Textil

Wie lassen sich textile Sammlungen neu entdecken, Archivbestände zugänglich machen und zeitgenössische Design- und Modeprojekte für Ausstellungen inszenieren?

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Ob Archivgut aus Sammlungsdepots sichtbar gemacht, textile Bestände aus Privatsammlungen oder Firmenarchiven neu erschlossen und kontextualisiert oder zeitgenössische Designprojekte fürs Publikum präsentiert und aufbereitet werden – im Zentrum der kuratorischen Arbeit von Claudine Brignot steht die Verbindung von Objekt, Erinnerung, Geschichte, Raum und Erzählung. Dabei gilt es, Textilien, Mode- und Designprodukte mit Fingerspitzengefühl und Sachverstand zu erforschen und neue Perspektiven auf Mode und Textil als kulturelle Ausdrucksformen zu eröffnen. 

Ausgewählte Ausstellungsprojekte sowie Beteiligungen an Messen und Designschauen. 

• 2026, "Schwarz ≠ Schwarz", Sitterwerk St. Gallen, Schweiz

• 2025, "Unverändert Unterhemd?!", Hanro-Sammlung Liestal, Schweiz

2024, "The Marketplace of Ideas", BIKINI Berlin

• 2018, "Art meets Fashion meets Art", Art Gallery Z, Berlin 

• 2013, "Frisch gestrichen", Neuen Schule für Fotografie, Berlin

• 2010, "Nackt – Vom Verschwinden der Mode", HKW - Haus der Kulturen der Welt, Berlin

• 2008, "Slow Fashion/T-Shirt Lab.001", Collegium Hungaricum, Berlin

• 2007, "Berliner Showroom", Kunstmuseum Wolfsburg

•  2002, "Junges Modedesign", Museum für Kunst- und Gewerbe Hamburg

• 2000–2002, "Designmensch - Körper, Hüllen, Oberflächen in der Gestaltung der Gegenwart", Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg

• 2000, "Crossfemale",  Künstlerhaus Bethanien, Berlin

• 1999, "urban speed", Galerie Designtransfer, Berlin

• 2014 - 2016, SEEK Exhibitions Berlin

• 2011 - 2014, PREMIUM Exhibitions Berlin

• 2011, PRET-A-PORTER Paris

• 2010, BLICKFANG Wien 

• 2005/2007, DESIGNMAI Berlin

• 2006, DESIGNER'S WEEK Tokyo

• 2006, MODEPALAST Wien

• 2004, Design seen at MOMA, Kunstgewerbemuseum Berlin

• 2003, BREAD & BUTTER Berlin 

• 2002, BLICKFANG Zürich

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Ausstellungsvitrine Schwarz ≠ Schwarz. Sitterwerk St. Gallen
Miniaturstuhl aus einer Schweizer Designsammlung
Digitale Ausstellung zur Produktgeschichte des weißen Hanro-Unterhemds Deutsche Digitale Bibliothek
Exponate aus einer Modedesign und Fotografie Ausstellung in Berlin

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Schwarz ≠ Schwarz. Schwarzfärben im Wandel.

Stiftung SITTERWERK, 04.06. - 20.09.2026

Kuration: Claudine Brignot und Wayne Switzer

Künstlerische Forschung: Pauline Agustoni

 

Anlässlich des 20-jährigen Jubiläums der Stiftung Sitterwerk knüpft die Ausstellung «SCHWARZ ≠ SCHWARZ» an die industrielle Geschichte des Standorts Sittertal an. Dort, wo heute die Kunstbibliothek und das Werkstoffarchiv zum Forschen einladen, befand sich einst eine Schwarzfärberei. Ausgehend von dieser Ortsgeschichte widmet sich die Ausstellung den Verfahren des Schwarzfärbens als kultureller, technologischer und materialbezogener Praxis – von vorindustriellen und aussereuropäischen Techniken über heutige chemische Färbeprozessen und deren ökologischen und sozialen Auswirkungen.

​Im Zentrum steht die Frage, was wir heute über das Schwarzfärben wissen, und was davon im Alltag meist unsichtbar bleibt. Die Ausstellung macht die enorme Vielfalt der Farbtöne sowie die Unterschiede von Materialien und Verfahren sinnlich erfahrbar. Dabei werden historische Archivalien, Materialproben und zeitgenössische Exponate mit aktuellen Fragestellungen zu Nachhaltigkeit, globalen Wertschöpfungsketten und ökologischer Verantwortung verknüpft.

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Sponsoren:

Walter und Verena Spühl-Stiftung, Klimafonds St.Gallen, Dr. Georg und Josi Guggenheim Stiftung, Metrohm Stiftung, Stiftung Corymbo, Arnold Billwiller Stiftung, Pro Helvetia – Schweizer Kulturstiftung, Vitra, Jakob Schlaepfer, Création Baumann, CHT Switzerland AG, Rigotex AG, kt.Color

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Unverändert Unterhemd?! Eine virtuelle Führung durch die Produktgeschichte des weißen Unterhemds von 1884 bis 1991.

Hanro-Sammlung Liestal, Archäologie und Museum Baselland

Kuration: Claudine Brignot

 

Die Hanro-Sammlung, die am Originalstandort des ehemaligen Schweizer Textilunternehmens rund 20.000 textile Objekte umfasst, bietet einen einzigartigen Einblick in die Design-, Produktions- und Handelsgeschichte der Unterwäsche. 

Die digitale Ausstellung lädt zu einer Zeitreise durch die Produktgeschichte des weißen Unterhemds für Frauen ein: Vom innovativen «Cache Corset» zum ikonischen «Cotton Seamless Top». Die textilen Exponate sind zeitlich chronologisch in fünf thematischen Abschnitten angeordnet – von der Unternehmensgründung der Hanro AG 1884 bis zur Eingliederung in die Huber Holding nach Österreich im Jahr 1991. Für jede Epoche wird aus dem umfangreichen Archiv-Fundus eine Auswahl exemplarischer Unterhemden präsentiert.

Ergänzt wird die digitale Ausstellung durch Fotografien, Modeillustrationen, Musterbücher und interne Dokumente aus dem Firmenarchiv. Am Ende stellt sich die Frage, wie sich das archetypische weiße Unterhemd im Laufe der Jahrzente verändert hat – oder ob es seinem Ursprung bis heute treu geblieben ist.

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Trouvailles. Design des 20. Jahrhunderts.

Bestandsaufnahme, Recherche, Inventarisierung und Katalogisierung einer Schweizer Privatsammlung.

 

Über einen Zeitraum von mehr als 40 Jahren wurde diese Sammlung mit großer Expertise und Leidenschaft zusammengetragen. Sie umfasst vorwiegend Fundstücke aus Schweizer Brockenhäusern und Flohmärkten: Möbel, Leuchten und Objekte der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, mit einem besonderen Schwerpunkt auf für den Schweizer Markt produzierten Fabrikaten, darunter Erzeugnisse von Wohnbedarf.

Im Rahmen der kuratorischen Arbeit wurde die Sammlung systematisch recherchiert, klassifiziert, eingeordnet und dokumentiert. Neben der Inventarisierung und Katalogisierung der einzelnen Objekte geht es dabei auch um die Entwicklung einer inhaltlichen und erzählerischen Struktur, die die Besonderheiten und Zusammenhänge der Sammlung sichtbar macht.

Parallel entstehen Konzepte für die Präsentation und Dokumentation der Sammlung sowie Überlegungen zu geeigneten Räumen für ihre öffentliche oder private Präsentation. Neben dem Mobiliar umfasst die Sammlung eine umfangreiche Bibliothek sowie Plakate und Bildmaterial, die als eigenständige Bestandteile in die kuratorische Betrachtung einbezogen werden.

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Frisch Gestrichen.

Kooperationsprojekt und Ausstellung der MD.H Mediadesign Hochschule Berlin und der Neuen Schule für Fotografie Berlin, 2013.

Kuration: Claudine Brignot

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Frisch Gestrichen ist eine gemeinsame Ausstellung von Studierenden der Studiengänge Modedesign der Mediadesign Hochschule Berlin und Fotografie der Neuen Schule für Fotografie Berlin.

Im Mittelpunkt steht eine über 40-teilige Avantgarde-Kollektion für das hochschuleigene Label MOD Berlin. Körperferne, drapierte Schnitte treffen auf direkt auf den Stoff aufgetragene Acryl-Farbspuren – jedes Kleidungsstück wird so zum Unikat.

Die Ausstellung zeigt nicht nur die fertige Kollektion, sondern auch den kreativen Entstehungsprozess: Fotografien aus der Entwicklung und Herstellung, Porträts der beteiligten Studierenden, Modefotografien mit Models sowie freie fotografische Arbeiten.

Frisch Gestrichen verbindet Mode und Fotografie und macht den gesamten kreativen Prozess sichtbar – von der ersten Idee bis zur fertigen Kollektion.

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